Wie viele Kältekammern gibt es in Leipzig und in welchen Stadtteilen?
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Drei: die Eiszeitlounge in der Dufourstraße 28 in Zentrum-Süd, RELAX plus in der Goyastraße 2a im Waldstraßenviertel nahe dem Rosental und Cryopoint im Messehof in der Petersstraße 15 mitten in der Innenstadt. Alle drei liegen im oder direkt am Ring, du kommst also überall zu Fuß oder mit einer Straßenbahn hin. Für eine Stadt dieser Größe ist Leipzig damit dicht versorgt. Allerdings konzentriert sich alles auf die Innenstadtlagen, in Grünau oder im Osten gibt es hier keinen Eintrag.
Wie kalt wird es in den Leipziger Kammern?
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Die Eiszeitlounge fährt ihre Ganzkörperanwendung bei minus 110 Grad. RELAX plus arbeitet stickstoffbasiert und ist stufenlos bis minus 160 Grad regelbar, eine Anwendung dauert rund drei Minuten. Cryopoint setzt im Longevity SPA auf die Eisbox mit ebenfalls drei Minuten Anwendungsdauer. Bei RELAX plus kannst du dich also von einer milderen Stufe nach unten arbeiten, statt sofort ans Maximum zu gehen.
Was kostet eine Sitzung in Leipzig?
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Bei RELAX plus kostet die Einzelanwendung 48 Euro, die 5er-Karte 215 Euro und die 10er-Karte 390 Euro, was 39 Euro pro Anwendung entspricht. Eiszeitlounge und Cryopoint veröffentlichen ihre Preise nicht einheitlich, liegen erfahrungsgemäß aber in einer ähnlichen Größenordnung. Frag dort direkt nach. Cryopoint ist zusätzlich über Urban Sports Club buchbar, was für Mitglieder günstiger ausfallen kann. Rechne bei Serien immer den Preis pro Anwendung aus.
Welcher Leipziger Anbieter eignet sich für das erste Mal?
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Die Eiszeitlounge betreibt seit Mai 2017 die erste Kältekammer der Stadt und hat damit die längste Erfahrung mit Erstbesuchern, bei festen minus 110 Grad und klarem Ablauf. Für RELAX plus spricht die stufenlose Regelung: Dein erster Gang muss nicht gleich bei minus 160 Grad stattfinden. Cryopoint im Messehof ist praktisch, wenn du die Kälte in einen Innenstadtbesuch einbauen willst. Buche in jedem Fall das Erstgespräch mit und sag, dass du noch nie in einer Kammer warst.
Braucht man einen Termin?
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Ja, alle drei arbeiten mit Terminen, weil die Kammer vorgekühlt und pro Person getaktet wird. RELAX plus nimmt Buchungen Montag bis Samstag zwischen 9 und 21 Uhr entgegen, sonntags nach Absprache. Die Eiszeitlounge hat reine Werktagszeiten (etwa Montag 11 bis 19, Dienstag 10 bis 16, Mittwoch 12 bis 20, Donnerstag 9 bis 16 und Freitag 10 bis 17 Uhr) und ist am Wochenende geschlossen. Prüfe die aktuellen Zeiten vor dem Termin, gerade wenn du samstags kommen willst.
Wie kommt man ohne Auto hin?
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Der Messehof in der Petersstraße liegt zwischen Markt und Wilhelm-Leuschner-Platz. Du steigst am S-Bahnhof Markt oder am Augustusplatz aus und gehst wenige Minuten. Die Dufourstraße in Zentrum-Süd erreichst du über die Straßenbahnen Richtung Südvorstadt mit Ausstieg am Peterssteinweg beziehungsweise Hohe Straße. Die Goyastraße im Waldstraßenviertel liegt an den Linien Richtung Waldplatz und Sportforum. Vom Hauptbahnhof aus ist jeder der drei Standorte in rund einer Viertelstunde machbar.
Worin unterscheiden sich die Leipziger Anbieter?
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Die Eiszeitlounge kombiniert die elektrische Kammer bei minus 110 Grad mit IHHT-Höhentraining und weiteren Regenerationsangeboten. RELAX plus bietet die stickstoffbasierte Kammer bis minus 160 Grad mit transparenter Preisliste und langen Öffnungszeiten bis 21 Uhr. Cryopoint fährt im Messehof ein Longevity-SPA-Konzept mit Eisbox, Lymphmassage und Red-Light-Therapie. Du wählst also zwischen Trainings- und Regenerationsnähe, maximaler Kälte mit Flexibilität und einem Rundumangebot in der Innenstadt.
Gibt es Abos oder Zehnerkarten?
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Ja. RELAX plus nennt konkret eine 5er-Karte für 215 Euro und eine 10er-Karte für 390 Euro, womit der Einzelpreis von 48 auf 39 Euro pro Anwendung sinkt. Auch Eiszeitlounge und Cryopoint arbeiten mit Karten, Paketen oder Mitgliedschaften; Cryopoint ist zusätzlich in Urban Sports Club eingebunden. Wenn du eine Serie über mehrere Wochen planst, rechnet sich eine Karte fast immer. Vergleiche den Preis pro Anwendung, nicht die Gesamtsumme.
Was zieht man an, was wird gestellt?
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Badehose oder Unterwäsche plus trockene Socken, Handschuhe, Mundschutz und Stirn- beziehungsweise Ohrenschutz. Bei der stickstoffbasierten Anwendung wie bei RELAX plus kommen meist Überschuhe dazu, weil es am Kabinenboden am kältesten ist. Die Schutzausrüstung stellt der Anbieter, die Badebekleidung bringst du selbst mit. Wichtig ist, dass alles trocken ist. Nach dem Duschen gründlich abtrocknen, Schmuck und Piercings ablegen.
Für wen ist Ganzkörper-Kältetherapie nicht geeignet?
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Unbehandelter Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, schwere Durchblutungsstörungen, Kälteallergie beziehungsweise Kälteurtikaria, Raynaud-Syndrom, Schwangerschaft und akute Infekte sind Ausschlussgründe oder verlangen eine ärztliche Freigabe. Alle drei Leipziger Anbieter fragen das vor der ersten Anwendung ab. Bei chronischen Erkrankungen oder regelmäßigen Medikamenten sprich vorher mit deiner Ärztin oder deinem Arzt. Die Kälteanwendung ergänzt eine Behandlung, sie ersetzt sie nicht.
Zahlt die Krankenkasse die Kältekammer in Leipzig?
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In der Regel nicht: Die Anwendung bei Eiszeitlounge, RELAX plus oder Cryopoint ist eine Selbstzahlerleistung. Gesetzliche Kassen übernehmen Kältekammeranwendungen üblicherweise nur im Rahmen einer stationären oder rehabilitativen Behandlung, nicht beim Studiobesuch. Private Versicherungen und Zusatztarife entscheiden im Einzelfall, lass dir das vorher schriftlich bestätigen. Manche Arbeitgeber-Gesundheitsbudgets oder Sportmitgliedschaften wie Urban Sports Club decken Sitzungen dagegen teilweise ab.
Wo gibt es in Leipzig alternativ ein Eisbad oder Kaltwasserbecken?
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Kältekammer und Eisbad sind zwei verschiedene Reize: trockene Luft bei minus 110 bis minus 160 Grad gegenüber Wasser um wenige Grad plus, das die Wärme sehr viel schneller abzieht. Kaltwasser findest du in Leipzig in den Saunalandschaften der städtischen Bäder mit Tauchbecken und saisonal in den Seen des Neuseenlands sowie am Elsterbecken. Im Winter treffen sich Winterschwimmer-Gruppen regelmäßig an den Seen im Leipziger Süden. Die Eisbox bei Cryopoint ist trotz des Namens ein Luft- und kein Wasseransatz.